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Magnesium das Supermineral

Der Körper kann Magnesium nicht selber bilden, einer der wichtigsten Bausteine für unseren Körper. Er braucht Magnesium, speziell auch unser Immunsystem, die Muskeln und Blutgefässe. Leider hat ein schleichender Magnesiummangel über Zeit gravierende Konsequenzen, umso länger das Defizit vorherrscht.

Magnesium täglich zuführen

Der Körper versucht unentwegt, den Blutspiegel konstant zu halten. Oft wird dabei dann auf die körpereigene Vorratskammer (ca 20 - 25 Gramm - das sind etwa 2 gehäufte Teelöffel) zurück gegriffen, welche sich auf Knochen (60%), Organe, Muskeln und Gewebe (39%) und Blut (1%) verteilen. Dann ist der interne Raubbau nicht mehr aufzuhalten. 

Warum wird der Mangel nicht oder zu spät erkannt? Erst wenn die interne Vorratskammer drastisch geleert wurde, zeigen sich Veränderungen in den Blutwerten. Deshalb kann ein starker Mangel bereits im Gange sein, obwohl die Blutwerte im normalen Bereich liegen. Nun fragt man sich mit Recht, wie soll so denn die Wirksamkeit getestet werden, wenn wir von einem messbaren Anteil von 1% im Blut ausgehen? Hier gibt es nur eine mögliche Antwort - machen Sie den Test und prüfen Sie, wie Sie sich nach ein paar Wochen fühlen. 

Magnesium ist also ein essentieller (lebensnotwendiger) Mineralstoff - genau wie gewisse Aminosäuren, Mineralien oder Vitamine - . Wenn die Tagesdosis über eine gewisse Zeit nicht über Lebensmittel zugeführt wird, entstehen die ersten Müdigkeitserscheinungen, Kreislaufprobleme, Krämpfe, Muskelzuckungen (zum Beispiel Augenlied-Zuckungen), Herzrasen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und möglicherweise die ersten Anzeichen von Gewebe- oder Arterienverkalkungen.

Verkalkungen anstelle von gesunden Knochen - der Kalziumstoffwechsel

Hier lautet die Zauberformel: Zuerst Magnesium - dann Vitamine D3/K2! Speziell bei Verkalkungen kann dies ein Hinweis sein, dass hier ein Ungleichgewicht mit Kalzium, Magnesium und den Vitaminen D3/K2 vorherrscht. Das Sonnenhormon Vitamin D3 braucht das essentielle Magnesium, um das D3 Sonnenhormon Vitamin überhaupt in seine aktive Form umzuwandeln. Nachdem nun D3 umgewandelt werden kann, braucht es auch noch das K2 Vitamin. Zusammen mit dem K2 Vitamin wird nun der Knochenstoffwechsel wieder in Fahrt gebracht, um den Kalzium Haushalt zu normalisieren und Kalkablagerungen zu verhindern. Man sagt dazu auch das Calcium-Paradox. K2 kann man sich als Taxi-Dienst mit einer Zieladresse vorstellen, denn es stellt sicher, dass die Zieladresse "Knochen" für die Einbettung des Kalziums avisiert wird. Somit kann K2 verhindern, dass weiterhin Kalkablagerungen in Körpergewebe und Blutgefässe - ohne Zieladresse - unkontrolliert eingelagert wird.

Eine Supplementierung mit Kalzium ergibt nur Sinn, wenn Ihre Magnesium Vorratsspeicher prall gefüllt sind und auch gleichzeitig ausreichend Vitamin D3 und K2 vorhanden sind. Dann kann das Kalzium in die Knochen eingebaut werden. Ist dies nicht der Fall, kann das Kalzium mehr schaden als nützen und ohne Zieladresse Verkalkungen vornehmen, anstelle von Knochensubstanz aufzubauen. Wir raten von Vitamin D3 ohne gleichzeitige Supplementierung von Vitamin K2  und Magnesium ab. Die Gründe dafür sind wie oben beschrieben nun selbsterklärend. 

Und, für viele Geplagte mit Übergewicht - Magnesiummangel kann die Gewichtsreduktion sehr erschweren. Heisst, vor Diätbeginn erst mal die Magnesium Vorratsspeicher füllen. Zum Beispiel über das tägliche Knabbern von Kürbiskernen, Mandeln, geschälte Hanfsamen (sind übrigens sehr schmackhaft und ähneln dem normalen  Nussgeschmack) im Müesli oder mit Sonnenblumenkernen.  Bei den ungeschälten Hanfsamen als Superfood haben Sie noch folgenden Zusatzeffekt, denn die Samen sind reich an Linolen- (Omega-6-Fettsäure) und Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure). Beide Fettsäuren sind essenziell und müssen dem Körper von aussen zugeführt werden, da sie nicht selbst hergestellt werden können.

Essentielle Mineralstoffe in der Übersicht finden Sie hier im Artikel Immunsystem

Magnesium ist in mehr als 37'000 Eiweissbildungsfunktionen eingebunden und kann mehr als 300 Enzyme aktivieren, damit das System Mensch eine gute und zwingend notwendige Stoffwechselregulation ausüben kann. 

In der Pflanzenwelt haben wir den gleichen Effekt - fehlt das Magnesium - leidet die Pflanze - bei der Pflanze dann ein ähnlicher Effekt wie bei Lichtmangel...

Funktion von Magnesium

      trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei
      trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei
      trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel (Übergewicht)
      trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei
      trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei
      trägt zu einer normalen Eiweisssynthese bei
      trägt zur normalen psychischen Funktion bei
      trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei
      trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei
      hat eine Funktion bei der Zellteilung

      Wann treten denn typischerweise Mängel auf?

        • Der Magnesiummangel kann auftreten, wenn die Aufnahme der Mineralstoffe gestört ist (Beispiel: Probleme mit chronischen Darmkrankheiten). In diesem Fall empfehlen wir insbesondere eine Aufnahme über die Haut zu steuern. 
        • Wenn die Balance zwischen Kalzium und Magnesiumaufnahme nicht im Gleichgewicht ist, denn Kalzium benötigt Magnesium, um verstoffwechselt zu werden. Viele Lebensmittel sind mittlerweile mit Kalzium angereichert. Das optimale Verhältnis von Kalzium zu Magnesium liegt bei 2:1.
        • Wenn man eine fehlende Vitamin D Wirkung feststellt
        • Oder wenn krankheitsbedingt zu viel Magnesium ausgeschieden wird (Menschen die viele Medikamente einnehmen müssen, Menschen die bereits Autoimmunkrankheiten haben etc).
        • Vielleicht hat man auch einfach einen erhöhten Bedarf an Magnesium aufgrund von Schwangerschaft, bei Sportlern oder auch bei schweren körperlichen Arbeiten.
        • Und zu guter Letzt kann es ja auch sein, dass wir unbewusst zu wenig Magnesium über die Nahrung aufnehmen, weil wir uns zu wenig mit dem Thema befasst haben. 

      Solange der Mensch gesund ist und keine Symptome hat, kann er seinen Bedarf mit Nahrung decken. Problematisch wird es, wenn wir in die Grauzone vordringen und viele Beschwerden bereits da sind. Hier wird es dann schwierig, nur mittels Nahrung den Mangel auszugleichen und wir empfehlen dann gezielt eine Gegensteuerung einleiten. Wenn man dann nach ein paar Wochen feststellt, dass die Symptome verschwinden, dran bleiben, denn es braucht mehrere Monate, bis die körpereigene Vorratskammer wieder aufgefüllt ist. 

      Wenn Sie es nicht schon tun, fangen Sie an, KÜRBISKERNE täglich zu essen. Kürbiskerne bringen es auf stolze 534mg pro 100 Gramm!

      Lebensmittel mit einem Magnesiumgehalt von über 100mg je 100 Gramm  (als Vergleich - 100 Gramm Mehl wären etwa 4 gehäufte Esslöffel)

      Kürbiskerne, Hanfsamen, Mohn, Sonnenblumenkerne, Chia-Samen, Leinsamen, Weizenkleie, Mandeln, Walnüsse, Cashewnüsse, Erdnüsse, Quinoa, Sesam, Hirse, Erbsen, Linsen, Haferflocken, unpolierter Reis, Marzipan und Schokolade mit über 40% Kakao-Anteil. Setzen Sie mindestens 1 bis 2 dieser Lebensmittel täglich auf Ihren Menuplan, damit Sie auf die Tagesdosis von 300mg bis 400mg (bei guter Gesundheit) Magnesium pro Tag kommen.

       

      Guten Appetit!